23. Januar 2022

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Wir kennen Wasser als H2O und seine essenzielle Bedeutung für unser Dasein ist den meisten von uns bewusst. Viele kennen die eine Anomalie – sprich Unregelmässigkeit – des Wassers, dass es in festem Zustand eine kleinere Dichte aufweist als in flüssiger Form. Das zeigt sich dadurch, dass Wasser in fester Form als Eis auf der Oberfläche schwimmt und der tiefste Punkt eines Gewässers immer eine Temperatur von vier Grad Celsius hat, weil es bei dieser Temperatur die grösste Dichte aufweist. Evolutionstechnisch scheint das bis dato der Hauptgrund dafür zu sein, dass Leben auf der Erde überhaupt erst entstehen konnte. Doch wie wichtig ist Wasser für unser alltägliches Leben und weshalb ist es so wichtig?

Der hochkomplexe menschliche Organismus und dessen Funktionsweise lassen sich auch etwas einfacher darstellen: Um zu überleben, brauchen wir Luft, Wasser, Licht und Nahrung. Der soziale Faktor ist dabei «nur» in den ersten Lebensjahren überlebenswichtig, also lassen wir diesen (zeitgemäss) etwas beiseite. Nach fünf Minuten ohne Luft ist unser Gehirn bereits irreparabel geschädigt und nach zehn Minuten ohne Sauerstoffzufuhr sind wir klinisch tot. Ohne Wasser können wir nach einer Faustregel drei bis vier Tage überleben. Sind Luft und Wasser vorhanden und verzichten wir auf Licht und Nahrung, so ist unser Überleben für eine weit längere Zeit noch gewährleistet. Sauerstoff ist also absolut unerlässlich für unser Leben, wobei diese Materie nicht so geheimnisvoll zu sein scheint wie Wasser.

Sauerstoff erhält die Energieproduktion in unseren Körperzellen aufrecht, doch was bewirkt eigentlich Wasser?

Wasser ist der Hauptbestandteil unserer Zellen, es wird beim Aufbau und der Erneuerung von Zellen und Gewebe benötigt.

Dementsprechend besteht unser Körper zu etwa 60 Prozent aus Wasser, ohne das auch der Sauerstoff keine Wirkung mehr hätte.

Wasser ist nicht gleich Wasser

Befasst man sich noch ausführlicher mit diesem spannenden Elementenmix, so stellt es uns auch heute noch vor ganz viele Fragen und birgt etliche Geheimnisse. Manche sprechen von mehr als 70 Anomalien, die Wasser gegenüber anderen Flüssigkeiten aufweist. Auch die Aggregatszustände «fest», «flüssig» und «gasförmig» lassen sich bei Wasser nicht so einfach anwenden wie bei anderen Flüssigkeiten. Überfüllt man zum Beispiel zu Hause ein Glas mit Leitungswasser, so sieht man, wie es oben herausragt und eine rundliche Kuppe bildet. Es weist also eine ziemlich stabile Oberflächenstruktur auf, was man als zähflüssig beschreiben könnte. Der US-amerikanische Forscher Dr. Gerald H. Pollack nennt diesen gel-artigen Zustand «EZ-Wasser» und dessen Molekularstruktur ist H3O2. EZ-Wasser ist zusammengesetzt aus drei Wasserstoff- und zwei Sauerstoffelementen und kommt auf natürliche Weise in Quell- und Gletscherwasser vermehrt vor als in Leitungswasser. Die von Pollack nachgewiesene gesundheitsfördernde Wirkung steht in wissenschaftlicher Kritik und wurde von deren Seite in gewissen Tests widerlegt. Es bleibt auf jeden Fall sehr spannend!

Eine weitere, sehr spannende Veranschaulichung der Verhaltensweise von Wasser bietet uns der japanische Parawissenschaftler und Naturmediziner Dr. Masaru Emoto. Die sogenannte «Parawissenschaft» befasst sich mit Erkenntnissen, die sich am Rande oder ausserhalb der akademischen Wissenschaften befinden, und steht oft und gerne in deren Kritik. Emoto hat die Auffassung vertreten, dass Wasser die Einflüsse von Gedanken und Gefühlen aufnehmen und speichern könne. Diese Auffassung hat er unter anderem durch folgendes Experiment untermauert: Emoto hat Wasser in Flaschen abgefüllt und diese Flaschen mit verschiedenen positiven und negativen Ausdrücken wie «Liebe», «Danke», «Freude», «Wut», «Hass» oder «Krieg» beschriftet. Anschliessend hat er die Wasserflaschen eingefroren, die entstandenen Eiskristalle fotografiert und deren Formen beurteilt. Dabei haben sich die Eiskristalle aus den positiv beschrifteten Flaschen vollkommener und symmetrischer geformt als jene aus den negativ beschrifteten Flaschen. Daraus lässt sich deuten, dass das Wasser jeweils gemerkt hat, mit welchen Ausdrücken die Flasche versehen war.

So wie die Forschungsarbeit von Dr. Pollack gerät auch die von Dr. Emoto gerne in die Kritik der akademischen Wissenschaft und beide werden manchmal sogar als «Pseudowissenschaftler» dargestellt. Diese Darstellung macht es aber doch umso geheimnisvoller und interessanter. Stellen Sie sich vor, und sei es auch nur für einen kurzen Moment, diese beiden Forschen zeigten uns neue, noch bedeutungsvollere Wirkungen von Wasser auf uns Menschen auf. Wie könnten wir damit unseren Alltag ohne grossen Aufwand zu unseren Gunsten gestalten?

Die mit Abstand einfachste Handlung ist eine dankbare Haltung gegenüber dem Wasser, vor allem in der Schweiz mit der sehr guten Wasserqualität. Diese Dankbarkeit lässt sich einfach als bewusste Gedanken ausdrücken oder man kann, wie es uns Dr. Emoto vorgeführt hat, sein Geschirr mit positiven Worten beschriften und verzieren. Zur Wirkung kann ich eines versichern: Sie hängt grundlegend und rein psychologisch auf direkte Weise von der eigenen Einstellung dazu ab.

Manche kennen den «Placebo-Effekt», bei dem ein Medikament ohne Wirkstoff trotzdem eine Wirkung zeigt bei Menschen, die davon überzeugt sind. Die Gegenwirkung davon nennt sich «Nocebo-Effekt», wo ein Medikament mit Wirkstoff keine Wirkung hat bei Menschen, die nicht daran glauben. Ob es sich nun um Medikamente, Gebete, Glückwünsche, Worte, Gedanken oder Bewegungen handelt, das Prinzip bleibt dasselbe. Wir Menschen haben Einfluss auf sehr viele individuelle Wirkungsweisen, auch wenn diese wissenschaftlich noch so eindeutig und allgemein definiert sind. Diese Erkenntnis stammt übrigens aus der Psychologie.

Wasser als Essenz des Lebens

Viel Wasser zu trinken scheint ein uraltes «Wundermittel» zu sein, das so einfach klingt, dass wir es gerne unterschätzen und leider kaum umsetzen. Doch in der Einfachheit und in der Essenz liegt oftmals die grösste Kraft.

Gaudi Egger
Der Möglichmacher: Schau die Welt anders an und sie sieht anders aus.
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